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  • REVOL-UNION: Ernst Stratmann zu Gast im Uniongelände

    REVOL-UNION: Ernst Stratmann zu Gast im Uniongelände

    Das UNION-Areal – Ein Ort voll Haltung zur Inspiration, mehr als eine Adresse, ein erfüllbarer Sehnsuchtsort, wo Träume fliegen (dürfen) und Hoffnung landet. (*psst – Das liegt am Kind in uns, das Halt sucht. Hereinspaziert!)

    118 Geschichten. Topographie der Hoffnung. Zeitlos.

    Wer es nicht entdeckt, verpasst mehr als ein außergewöhnliches Immobilienprojekt am Fuße der Hanauer Landstraße, das steinerne Herz des Ostends. Und wer hat’s erfunden? Mehr als ein Mann, ein Wort – ein Mann der Tat:

    Ardi Goldman, der Geschäftsmann mit Tiefgang, der trotz großer Stärke selbst preisgibt:


    „Weil die See oft rau ist, braucht einer wie ich Freunde, die zu ihm stehen und Weggefährten.“ – Ardi Goldman

    Dieses Zitat steht in keinem Geschäftsbericht, sondern im aktuellen Magazin mit Titel REVOLUTION – Die Kunst der Unionität® geschrieben über mehr als sein Leben; Haltung, die Verhalten formt und seinen Ort, der keines Gleichen sucht, weil allein für sich steht, um zu bleiben – unvergleichlich.

    Revolution. Steckt drin: Union. Und Ion – das geladene Teilchen, das Bindung sucht

    Willkommen im Uniongelände, ruft jedes Exponat Richtung Mensch, dem Empfindsamen, einladend, bestaunt zu werden. Denn ein prachtvoller, ein öffentlicher, frei zugänglicher Raum zur Expedition mitten in Frankfurt wurde hier geschaffen. Besucher betreten dort Spuren einer abenteuerlichen Reise zu sich selbst und den anderen. Wer bin ich und Du? Wer sind wir gestern, heute und morgen? Das frage ich mich, die den Fotografen Ernst Stratmann auf das Gelände geführt hat, aber heute ihn fotografiert. Ein Gefühl sagte mir, los, Anja, folge Deinem Herzen. Gottesvertrauen lenkte mich. Ich wusste, ich würde dort mindestens eine Geschichte auf der Straße finden, die zur Zeit, zum Leben und raumfüllend in dieses noch kleine Internet House™ passt.

    Zwei Männer. Eine Erfahrung

    Ardi Goldman wurde 1962 in Frankfurt geboren als Sohn eines Mannes, der das Warschauer Ghetto und das Konzentrationslager Buchenwald überlebt hatte. Sein Vater hatte es bis ins Frankfurt der 50er Jahre geschafft, eine Familie gegründet, ein kleines Unternehmen aufgebaut.

    Dann kam 1967.


    Ein Lastwagenanhänger prallte ungebremst in den Familienwagen. Vater, Mutter, zwei Schwestern – alles verloren. Ardi Goldman überlebte als Einziger. Überlebenschance: fünf Prozent. Er schreibt darüber so:

    „Mein Gefühl ist nicht rückwärtsgewandt, denn genauso stark wie die Sehnsucht nach der Zeit der 68er ist auch die Sehnsucht des Aufbruchs.“ – Ardi Goldman

    Aus dieser Erfahrung hat er nicht Bitterkeit gelernt. Er hat das Uniongelände gebaut. Einen Parcours des Widerstands mit 118 Geschichten über Menschen, die über sich selbst hinausgewachsen sind. Einen Skulpturenpark. Eine kleine Stadt in der Stadt. Sowie ein Magazin, das mit Hermann Hesse zitiert:

    „Und allem Weh zum Trotze bleib ich verliebt in die verrückte Welt.“ – Hermann Hesse

    Ernst Stratmann kennt dieses Gefühl. Auch er kennt Phasen, in denen der Boden fehlt. Und die Entscheidung, trotzdem weiterzugehen.

    Der Astronaut

    Kamera in der Hand. Fremdes Terrain. Trotzdem da.

    Ernst Stratmann, der alte Science-Fiction-Fan, neben einem Neon-Astronauten vor Betonwand, – ein Hingucker im grauen Licht. Eine Gegenüberstellung, die man kaum erklären muss, kennt man ihn, der gerne von den Sternen träumt, als könne man solche alleine mit reichlich Fantasie erreichen. Mit beiden Füßen doch auf dem Boden geblieben, hält er sich an seiner geliebten Kamera fest – ihm lieber als ein Raumschiff.

    Der Münzfernsprecher

    Musik, für gewisse Momente. Warum nicht zurückschauen, um klarer nach vorne zu schauen?

    Ein alter Münzfernsprecher, irgendwo zwischen zwei Gebäuden. Man greift zum Hörer. Sogar ohne Geld spielt die Musik. Du darfst Dich für einen Song entscheiden. Nur welchen? Alle! Ob „Durch die schweren Zeiten“ von Udo Lindenberg, „That’s Life“ von Harald Junke, „Freiheit“ von Westernhagen, oder „Der letzte Song (alles wird gut)“ von Kummer. Welch ein Spiel mit Tiefsinn über Musik und inhaltlichen Wert unbezahlbar. Herr Goldman vermittelt freie Kunst als Ort der Begegnung mit lebensklugen Themen und buchstäblich zum Anfassen. Um mit kostbaren Gedanken der Hoffnung zu arbeiten, sich daran zu laben.

    Vom Stehenbleiben am passenden Ort.

    HOPE

    Leuchtend grün, an einer Backsteinwand. Ernst steht davor, von hinten, die Arme erhoben. Fast wie ein Gebet. Fast wie eine Kapitulation. Fast wie beides gleichzeitig.

    Der Parcours des Widerstands erzählt von 118 Menschen, die in Momenten extremer Not nicht weggeschaut haben. Irena Sendler ist eine von ihnen.

    Von der Magie des Zufalls

    Das Leben geht weiter. Besser gemeinsam. Gemeinsam stärker.

    Nach dem Rundgang: Ernst schlürfte einen Cappuccino. Vor mir das Union-Magazin. Ich blätterte von Seite zu Seite, bis mein Finger das Papier stoppte. Roland Barthes würde es Punctum nennen.
    Worte von Irena Sendler sprangen mir förmlich in die Augen:

    „Ich habe schon als Kind gelernt, dass man Ertrinkende retten muss.“ – Irena Sendler

    Denn ich sitze einem Mann gegenüber, der nie schwimmen gelernt hat, wirklich nicht. Ist es jetzt zu spät? Ist es jemals zu spät dafür? Daran will ich nicht glauben, sondern Teil davon werden, das Unmögliche möglich zu machen.


    Irena Sendler lebte Heldenmut vor. Während der deutschen Besatzung Warschaus schmuggelte sie über 2.500 jüdische Kinder aus dem Ghetto. Mit gefälschten Papieren, mit List, mit dem Risiko ihres Lebens. Sie hat nicht gewartet bis jemand sie bat.


    Ardi Goldman trägt diese Geschichte in sich – durch seinen Vater, durch seine eigene Biografie. Er hat sie in Stein gemeißelt, in Licht gesetzt, in Architektur und Kunstausstellung zugleich verwandelt. Chapeau. Kein Zufall. Fügung. Sinn und Bestimmung.

    Das Messer. Die Wunde. Der Unterschied.

    Für Gourmets.

    „Wenn man sich geschnitten hat, soll man das Messer verbinden, nicht die Wunde.“ – Joseph Beuys

    Ernst weist mit dem Finger darauf … dieser Satz beschreibt einen Fehler, den viele machen – in der Medizin, in der Politik, im Umgang mit Menschen in Krisen. Die Oberfläche behandeln. Das Symptom bekämpfen. Den Schmerz verwalten.

    Ardi Goldman hat einen anderen Weg gewählt, hat nicht die Trauer verwaltet, sondern gebaut, gesammelt, erinnert, gefeiert.

    Unionität

    Vor meinem Besuch des UNION-Areals war ich oft Gast als einst Live-Bands im Fortuna Irgendwo gastierten, leider blind für die Kunst, die das Tanzhaus „für Gemüts- und Nervenpatienten“ umgibt – bis gestern.
    Manchmal braucht es wohl einen Anruf von außen, um nach innen zu gucken, in dem Fall ins Herz des Ostends, zwischen Straße der Nationen und Anielewicz Platz. Dankeschön Ardi Goldman – Kunst und Kultur Stiftung für diese kulturelle Infrastruktur für Menschen zwischen rauer See und Wunsch, Weggefährten zu treffen, welche ihnen die Hand reichen.

    Das Uniongelände zeigt: Du – Wir – sind nicht allein. Verbunden. Sehen wir hin.

    Ausblick

    Wir werden wiederkommen – wieder mit Kamera, mit Fragen, zum Cappuccino. Ich bin überzeugt dieser Artikel markiert den Anfang einer kleinen feinen Serie über das UNION-Areal.
    Ich verstehe nun:

    Das Uniongelände hat mehr zu erzählen.

  • CASA ERNST: Ein digitales Zuhause für vier Jahrzehnte Fotografie

    CASA ERNST: Ein digitales Zuhause für vier Jahrzehnte Fotografie

    Ernst Stratmann befindet sich aktuell in einer Phase der Neuausrichtung
    – kein Einzelfall. Viele erfahrene Selbstständige kennen Schlüsselmomente im Leben. Krisen (und wie man daran wächst) werden selten offen thematisiert. Selten liegt die eigentliche Herausforderung dort, wo ein oberflächlicher Blick sie vermuten lässt. Oft mangelt es weniger am Können, als am System, das dieses Können für Auftraggeber sichtbar(er), viel zugänglicher macht.

    40 Jahre Erfahrung: Unkonventionelles Setup. Ohne Studio, stattdessen motorisiert

    Ernst fotografiert seit über vier Jahrzehnten mit kleinem Flitzer zwischen Menschen, Szenen, Momenten: direkt, ungestellt, unverwechselbar. Sein Markenzeichen: unverfälschte Ergebnisse, echte Erlebnisse förmlich aus der Hüfte fotografiert. Dabei folgt er mehr Intuition als Wissenschaft, einem einzigartigen Gespür für den richtigen Augenblick, – für das, was eine Person als Persönlichkeit erkennbar macht, menschlich auszeichnet. Bislang fehlte weniger Kompetenz, sondern ein strukturierter Rahmen, in dem diese Kompetenz öffentlich einsehbar, leichter verständlich, leichter buchbar, wirtschaftlich wirksamer wird.

    Strukturelle Faktoren bekannt, aber selten benannt

    Viele Selbstständige und Einzelunternehmer teilen die Ausgangslage:

    • Belegarbeiten sind vorhanden, aber ungebündelt schwer zu erklären
    • gezielte Ansprechstruktur für potenzielle Auftraggeber gilt als Hausaufgabe zu der zu oft die eigene Zeit fehlt
    • Daraus resultiert starke Abhängigkeit von spontanen Kontakten und mündlicher Empfehlung
    • Selbst hohe Kompetenz schützt nicht vor begrenzter wirtschaftlicher Reichweite

    Das Ergebnis bedeutet kein Mangel an Qualität. Strukturprobleme lassen sich lösen.


    Die Entscheidung: Struktur vor Zufall

    Vor dieser Ausgangslage wurde eine klare Entscheidung getroffen: Wenn nicht jetzt, wann dann verdient Ernst Stratmann ein digitales Haus, ein Micro Internet House™, in das er immer einladen kann, als klar gegliederte digitale Architektur, sein Online-Büro, mit einem digitalen Bauwert, welcher sich sukzessive hochskalieren lässt.

    Was in Bayern Kultur hat, so auch an dieser Stelle: ein Internet-Gebäude kann auf einen Namen getauft werden: Willkommen im CASA ERNST, nach dem innovativen Internet House™ Standard von Anja Zoerner konstruiert, umgesetzt, bereit zu wachsen, falls gewünscht.

    CASA ERNST öffnet die Pforte ab sofort als (Stand jetzt, April 2026) Micro Internet House™, als räumlich gegliederte digitale Architektur, die Ernsts Arbeit systematisch zugänglich macht:

    • Portfolio Zone → Belegraum für vier Jahrzehnte Fotografie
    • Angebotsbereich → klare Buchbarkeit, transparente Konditionen
    • Redaktion: News + Reportagen → redaktionelle Einordnung, Hintergrund, Kontext
    • Direktkontakt → kein Formular-Labyrinth, sondern echter Zugang

    Was das für Auftraggeber bedeutet

    Wer mit Ernst arbeiten möchte, findet hier ab sofort unter dieser Adresse im Internet:

    • schnelle Orientierung über Arbeitsweise und Angebot
    • direkte Kontaktvermittlung
    • mehr Informationen über einen Dienstleister, der Menschen nicht fotografiert, wie sie wirken wollen, besser: wie sie (natürlich) sind.

    Das ist mein Geschenk an ihn, der einen neuen Karriereabschnitt ebnen möge: zum Geburtstag alles Gute,

    happy Birthday, Ernst Stratmann!